schwimmhalle

Frauenschwimmen und andere Merkwürdigkeiten

Im Ausschuss Schule und Sport wurde der Antrag der Fraktion der Grünen diskutiert. Der Antrag lautet, hier stark verkürzt, dass im Bezirk Lichtenberg in einem oder mehreren Bädern im 2-Wochen-Rhythmus  Schwimmzeiten nur für Frauen einzurichten wären, darüber hinaus wird gefordert, einmal im Monat ein Schwimmen für sogenannte „Transpersonen“ einzurichten.

Die Begründung: „Die Schaffung von Schutzräumen und zeitweise nur von Frauen oder Trans-Personen besuchte Bademöglichkeiten würde das Angebot an Sportmöglichkeiten in unserem Bezirk erweitern.“.

Angesichts der hohen Auslastung der wenigen vorhandenen Schwimmbäder im Bezirk Lichtenberg eine geradezu abenteuerliche Begründung. Die Zeiten für die separaten Gruppen müssten ja zu Lasten des Schulsports oder zu Lasten von Vereinen bereitgestellt werden. Auch das Publikumsschwimmen würde eingeschränkt, ginge doch jetzt nur noch eine Teilgruppe der Bevölkerung ins Bad.

Auskunft der Berliner Bäderbetriebe

Frauenschwimmen

Im Stadtbad Neukölln gibt es ein Angebot für Schwimmen nur für Frauen. Einmal im Monat ist ein Transgender-Schwimmen möglich. 

Die Forderungen der muslimischen Frauen, und für diese Personengruppe ist „Frauenschwimmen“ überhaupt nur eingeführt worden, sind geradezu absurd. Das Schwimmbecken darf von außen nicht einsehbar sein, so dass die Scheiben mit Decken verhängt werden müssen. Weiterhin darf keine männliche Aufsichtsperson anwesend sein. Das stellt das Neuköllner Stadtbad vor organisatorische Herausforderungen laut eigener Auskunft. Aus der Stellungnahme aus Neukölln geht weiterhin hervor, dass die Termine offenbar nicht gut ausgelastet sind, vornehm wird das umschrieben mit: „Es können durchaus mehr Frauen zu uns kommen.“.

Unser Land – unsere Sitten.  Selbst Merkel sagte auf einem Sonderparteitag: „Es braucht ein klares Wertefundament bei der Integration, auch deutliche, spürbare Konsequenzen für Integrationsverweigerer.“.

Transgenderschwimmen

Jeden 1. Dienstag kämen ca. 15-25 Personen bei einer Wasserzeit von 1,5 Stunden zum Transgenderschwimmen, das von Vereinen (z.B. „Seitenwechsel“) organisiert wird.  Wirft man einen Blick auf die Webseite von „Seitenwechsel“ wird klar, dass es sich um einen Verein handelt, der sich der Genderideologie verschrieben hat. Auch hier der Hinweis, dass durchaus noch mehr Menschen das Angebot nutzen könnten, da die Kapazität vorhanden wäre.

Der Autor merkt dazu an, dass offenbar kein zusätzlicher Bedarf besteht.
Es werden also Kapazitäten ungenutzt vergeudet.

Der Irrwitz geht noch weiter

Die Begründung für Transgender-Schwimmen ist genauso unlogisch. Für Trans*Personen sei die Situation noch einmal komplizierter. (Dem Autoren sträuben sich die Haare, wenn er die Begriffe übernehmen muss.) Aufgrund der Binärität von Umkleiden und Sammelduschen in vielen Schwimmbädern sind sie oft bereits dort irritierender Blicke und Vorurteilen ausgesetzt.

Nun, irritierende Blicke und Vorurteile erleben viele Menschen im Alltag. Insbesondere Menschen, die von der Norm abweichende Auffälligkeiten haben, dürften das schon einmal erlebt haben, z.B. besonders dicke Menschen oder Menschen mit auffälligen Körpermerkmalen. Soll nun jedesmal ein „geschützter Raum“ eingerichtet werden? Ein Ding der Unmöglichkeit. Davon abgesehen steigt die Toleranz in unserer Bevölkerung, so dass die Begründung für das Transschwimmen einfach unzureichend ist.

Der Verein „Seitenwechsel“ führt weiterhin aus, dass ein geeignetes Bad für  exklusives Trans*-Inter*-Schwimmen (der Autor hat die Schreibweise vom Verein übernommen) folgende Eigenschaften haben sollte:

  • Einzelkabinen zum Umkleiden
  • keine Außenfenster (gegebenenfalls Verdunkelungsmöglichkeiten
  • Flachwasserbereich oder flacher Einstieg
  • ausreichend Zeit vor und nach dem Angebot, um Begegnungen mit anderen Badegästen möglichst zu vermeiden

Ja was denn sonst noch? Denken diese Leute auch nur annähernd an die Kosten? Ökonomisches Denken gehört aber bekanntlich nicht zu den Stärken der Linken und der Grünen.

Fazit

Im Ausschuss Schule und Sport werden andauernd Fragestellungen zu Inklusion und Integration diskutiert. In der Gesellschaft finden Debatten statt, ob Mädchen muslimischen Glaubens an Klassenfahrten teilnehmen sollen, also Jungen und Mädchen gemeinsam, oder ob man den Mädchen den Pflichtunterricht im Sport, dazu gehört auch Schwimmen, zumuten darf und sollte.

Der Ausschuss Schule und Sport aber fasst einen Beschluss, der genau das Gegenteil dessen bewirken würde, sollte er umgesetzt werden.

Davon abgesehen stellte Michael Grunst anlässlich eines Besuches des Hubertus-Bades, inzwischen längst stillgelegtes Baudenkmal, fest, dass in Lichtenberg ein zusätzlicher Bedarf an Schwimmhallen bestehen würde, das heißt, schon die bestehenden Kapazitäten dürfen durch die Sonderwünsche bestimmter Gruppierungen nicht noch weiter eingeschränkt werden.

Leider haben alle Fraktionen mit Ausnahme der AfD für den Antrag gestimmt. Wir, die AfD, werden auch weiterhin gegen die Islamisierung in unserem Land und gegen den Genderwahn massiv auftreten.

 

Hartmut Balke