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Die Suche eines Nachfolgers für den beim Innensenator Andreas Geisel (SPD) in Ungnade gefallenen und geschassten Klaus Kandt auf dem Posten des Polizeipräsidenten von Berlin hat ein Ende. Mit der 52-jährigen Barbara Slowik übernimmt erstmals eine Frau das höchste Polizeiamt der Stadt. Die in Berlin geborene IT- und Terrorismus-Expertin wurde von Geisel persönlich vorgeschlagen, das Kabinett folgte diesem Vorschlag.

Auch der Posten des stellvertretenden Polizeipräsidenten soll zeitnah besetzt werden. Als großer Favorit gilt der mit Geisel langjährig bekannte Michael Lengwenigs, aktuell Leiter der Polizeidirektion 6 (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick).

Der Innenexperte der AfD-Fraktion, Karsten Woldeit, sprach sich für eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Polizeipräsidentin Barbara Slowik aus. Er hoffe, dass diese aus ihrer vorherigen Funktion als Refereratsleiterin im Bundesinnenministerium „ausreichend Erfahrungen mitbringt, eine Landepolizei mit rund 23 000 Mitarbeitern zu führen“, sagte Woldeit. „Die bevorstehenden Aufgaben zum versprochenen Aufbau der Berliner Polizei und damit zur Verbesserung der Sicherheit in Berlin sind bekanntermaßen erheblich und dulden keine weiteren Führungsfehler.“