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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden in Berlin zahlreiche AfD-Mitglieder Opfer von linksextremistischen Schmierereien. Wie in den 1930er-Jahren beschmierten die Täter die Hauswände; allerdings weder fehlerfrei noch sonderlich kreativ. Und heutzutage schlagen sie feige in der Nacht zu.

Am Sonntag findet in Berlin die Großkundgebung der AfD statt. Vermutlich wollten einige Linksextremisten vorher noch ein Zeichen »gegen Rechts« setzen und beschmierten zahlreiche Hauswände von AfD-Mitgliedern. Schwerpunkt der Angriffe war dieses Mal der Bezirk Lichtenberg, wo neben einigen Mitgliedern der dortigen Bezirksverordnetenversammlung auch deren Fraktionsgeschäftsführer sowie ein im Bezirk wohnendes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Opfer der linksfaschistischen Angriffe wurden. Die Rotfaschisten greifen dabei auf Mittel und Wege zurück, die in Art und Weise an ihre Vorväter im Geiste, die Braunfaschisten in den 1930er-Jahren, erinnern.

Auch damals haben sich die Täter, so wie heute, Mitglieder einer bestimmten Gruppe herausgesucht und deren Hauswände beschmiert. Damals zogen sich die Täter braune Hemden an, die heutigen Täter tragen bevorzugt schwarze Kleidung. Damals wie heute will man die Opfer mit derlei Schmierereien einschüchtern, will sie diskriminieren, diskreditieren und versucht, sie zu stigmatisieren. Damals wie heute brauchen die Täter keine Strafverfolgung zu befürchten; denn damals wie heute gibt es Politiker in den Regierungsparteien, die entweder derlei Taten ganz offiziell mit ihren Aufrufen fordern und fördern oder aber zumindest stillschweigend dulden.

Allerdings gibt es auch ein paar gravierende Unterschiede: die Braunfaschisten damals zogen bei Tageslicht los, um ihr schändliches Machwerk zu vollziehen. Sie zeigten offen ihre Gesichter und posierten für Fotos, die sie in ihrer SA-Uniform stolz neben oder vor ihrem »Meisterstück« zeigten. Die heutigen Rotfaschisten besitzen diese Courage nicht. Erst wenn die Dunkelheit herein gebrochen ist, kriechen sie aus ihren Kellern, vermummen ihre Gesichter bis zur Unkenntlichkeit und schleichen durch die Nacht, um feige ihre Straftaten zu begehen. Danach verkriechen sich die SAntifanten wieder in ihre Löcher, mühsam darauf bedacht, das Tageslicht zu meiden. Einstehen für ihre Schandtaten wollen diese Memmen nicht; dazu sind sie einfach zu feige.