Linke Gruppen hier im Bezirk versuchten und versuchen seit Wochen, mit sinnfreier Hetze das politische Klima zu vergiften. Ein amateurhaft zusammengeklempnertes Video, nachträglich durch überlaute Musik und eingespielte Soundeffekte auf Dramatik ausgerichtet, dient dieser Hetze als vorgeschobene moralische Grundlage. Selbst der Bezirksbürgermeister sowie einige Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sind diesem Machwerk dubiosen Ursprungs aufgesessen und ergingen sich in Vorverurteilungen, falschen Darstellungen bis hin zu rechtlich mindestens zweifelhaften Äußerungen – die derzeit samt und sonders geprüft werden.

Den Vogel in diesem von Hass und Hetze geprägten Szenario aber schossen jetzt die selbsternannten Demokratiebewahrer der sogenannten „Antifaschistischen Vernetzungsgruppe Lichtenberg“ ab. Während vor der Aula der Max-Taut-Schule nicht einmal 20 handgezählte „Tolerante“ mit einem überdimensionalen Plakat ihren Vorverurteilungen freien Lauf ließen, versuchte die in der BVV hinlänglich bekannte Frau H. im Saal die Stimmung mit einer weiteren Hetz-Tirade anzuheizen. Weil aber die BVV an Richtlinien gebunden ist und Frau H. mit ihrem äußerst zweifelhaften Ansinnen keinen Erfolg erzielen konnte, zeigte sie sich über den an sie ergangenen ablehnenden Bescheid erbost und versuchte nach ihrem Wortbeitrag massiv und vor allem lautstark auf den Versammlungsleiter einzuwirken – ohne Erfolg wohlgemerkt.

Währenddesssen verteilte die Nachwuchsabteilung jener Gruppe Flyer sowohl im Forum der Aula wie auch in der Aula selbst. Doch diese Flyer fallen ihnen jetzt böse auf die Füße. Denn nicht nur während der BVV wurden besagte Flyer verteilt, sondern auch aktuell beim Lichtermarkt am Lichtenberger Rathaus. Bei der Erstellung jener kleinen Blätter jedoch zeigte man sich seitens der Editoren wenig einfallsreich und kupferte sowohl klar als der AfD zugehörige markante Merkmale nahezu eins-zu-eins ab; zudem verstieß man mutmaßlich gegen Persönlichkeitsrechte, gegen Bestimmungen des Pressegesetzes sowie gegen einige andere Rechtsnormen. Die Polizei beschlagnahmte die beim Lichtermarkt verteilten Flyer, der Staatsschutz ermittelt nun von Amts wegen gegen die Verantwortlichen.