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AfD-Innenexperte Karsten Woldeit warf dem Justizsenator vor, dass er erst handele, wenn es unvermeidbar geworden sei. „Grundsätzlich verschafft man sich zu Beginn einer Amtsübernahme einen Überblick über den gesamten Verantwortungsbereich und nicht erst, nachdem es zahlreiche Ausbrüche gab“, sagte Woldeit gegenüber der Berliner Morgenpost.

In der Justizverwaltung sieht man das grundsätzlich anders. „Die dringlichsten Probleme haben wir bereits mit dem Sofortprogramm im Februar angepackt“, erklärte Dirk Behrendt (Grüne). „In den beiden Berichten werden unsere Aufgaben für die nächsten Wochen und Monate klar formuliert“, so der Senator weiter.

Allerdings würden die Berichte auch zeigen, dass die Sicherheit in den Berliner Anstalten nicht gefährdet sei. In dem Gutachten über Tegel steht unter anderem, dass die Teilanstalt II, in der auch Hamed M. einsaß, heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr entspreche, das Haus eigentlich sofort geschlossen werden müsste.

Mehr dazu hier: Berliner Morgenpost

[Bildquelle: ©Karsten Woldeit]