Auch die SPD in Lichtenberg zeigt anhand ihres Inventars in der Geschäftsstelle ihre Nähe zum Marxismus (Quelle: privat)

 

Von der Partei „Die Linke“ ist man ja einiges gewohnt: Treffen mit westdeutschen Terroristen, Auslöschungswünsche gegen den jüdischen Staat, neue Wege in den Kommunismus; aber nun haben sich, wie die BZ berichtet,  Mitglieder aus dem Ortsverband Neu-Hohenschönhausen der Partei „Die Linke“ etwas Besonderes ausgedacht: Aus Anlass des 70. Jahrestags der Gründung der DDR planen sie eine „würdevolle Veranstaltung, um dieses Jahrestages zu gedenken“.

Natürlich werden viele fragen: Haben die denn gar nichts gelernt ? Haben die Betonköpfe noch immer das Sagen, dass sie die Gründung des zweiten sozialistischen Staates auf deutschem Boden feiern wollen ? – Wer so fragt, geht davon aus, dass die DDR der falsche Weg zum Sozialismus war und es womöglich einen anderen, besseren gibt. Doch einen solchen anderen Weg kann es nicht geben. Sozialismus ist immer undemokratisch und totalitär. Einige Mitglieder aus dem Ortsverband Neu-Hochenschönhausen der Partei „Die Linke“ wissen das. Für sie gibt es daher auch etwas zu feiern, wenn der Gründung der DDR gedacht wird, denn damals begannen 40 Jahre linker Sozialismus mit Mauerregime, Folter und Mord.

Die besagten Linken stehen dazu; und sie hoffen auf mehr. Der Veranstaltungstag verrät sie: Er liegt auf dem 4. September – und nicht auf dem 7. Oktober, dem Gründungsdatum der DDR. Das klingt nach sozialistischem Pfusch an der Deutschen Geschichte. Indes fand am 4. September 1989 die erste Montagsdemonstration in Leipzig statt. Den Anfang vom Ende der DDR verdrehen sich diese Linken zur würdevollen Veranstaltung zu Ehren eines Staates, der seine Bürger gegen alle menschliche Würde einmauern ließ.