Wenn über die Gründe für hohe Mieten und volle Klassen in Lichtenberg gesprochen wird, dann wird gerne von Spekulanten und Schulstau geredet. Und ginge es nach einigen Linken und Grünen, dann würde mit den Enteignungen lieber heute als morgen begonnen. Über diese Forderungen erregte sich Teile der Öffentlichkeit – nur ein wesentlicher Grund für hohe Mieten und volle Klassen wird konsequent verschwiegen: Die Asyl– und Migrationspolitik links-grüner Parteien. Und dabei ist gerade sie einer der Hauptgründe für einen Zustand, der für viele zur Qual geworden ist.
Die Logik ist eigentlich äußerst einfach: Steigt die Zahl von Mietern und Schülern, dann steigen die Nachfrage nach Wohnungen und Schulplätzen. Wer also tausende Flüchtlinge nach Lichtenberg holt, darf sich anschließend nicht wundern, wenn die Mieten steigen und die Klassen zu voll sind. Mit anderen Worten: Linke, Grüne und Sozialdemokraten sind maßgeblich für das Steigen der Mieten und die Schulmisere verantwortlich. Und das nicht nur, weil zu wenige Wohnungen und Schulen gebaut worden sind, sondern einfach, weil sie unter dem Stichwort „die wachsende Stadt“ Berlin überfüllen.

Wer das nicht glaubt, wirft am besten einen Blick auf die Schülerzahlen aus dem Schulentwicklungsplan vom Sommer 2018. Im Dezember 2017 fehlten nach Auskunft des Bezirksamts an den Lichtenberger Grundschulen 1.129 Plätze. Zugleich wurden an den Grundschulen in 28 sogenannten Willkommensklassen 302 Schüler unterrichtet. 28 Klassen bedeuten bei einem Durchschnitt von 24 Schülern insgesamt 672 Lichtenberger Schüler, die statt dessen hätten unterrichtet werden können. Das Defizit von 1.129 Plätzen sinkt also mit einen Schlag auf 457 Schüler, d.h. es hat sich deutlich mehr als halbiert. Der Zusammenhang zwischen Willkommensklassen und Schulplatzmangel ist also deutlich erkennbar. Und auch wenn es die sogenannten Willkommensklassen nicht mehr gibt – die Schüler sind nicht in ihre Heimat zurückgekehrt, sorgen also in Lichtenberg maßgeblich für einen Mangel an Plätzen in den Schulen. Das zu verschweigen gehört zum Geschäft links-grüner Politik.

Natürlich werden der Bezirksbürgermeister und seine Genossen, schlechte Bibelleser, die sie wahrscheinlich sind, jetzt selbstzufrieden auf ihre Menschlichkeit zeigen. Aber auch diese Lebenslüge ist schneller als solche entlarvt, als es Linken und Grünen in den Kram passen dürfte: Ein Schulplatz kostet in Lichtenberg ungefähr 6.000 € 1– dagegen liegen die Kosten z.B. in Tansania bei ca. 600 € 2. Ein Platz in einer Willkommensklasse entspricht 10 Plätzen in Afrika.

Dass die Willkommensklassen mittlerweile aufgelöst wurden, ändert nicht an der Struktur dieser Hilfspolitik. Mit Menschlichkeit oder den Bedürfnissen von Lichtenberger Bürgern oder Flüchtlingen hat sie nichts, aber auch gar nichts zu tun. Die Politik von Linken und Grünen führt zu immer höheren Mieten, immer volleren Schulen – und zu immer mehr Toten im Mittelmeer. Das ist die Wahrheit.
1