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Der BVV-Wahltrend sieht die AfD im Monat Mai 2018 auf einem neuen Höchstwert. Wären jetzt Wahlen zur BVV käme die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg auf starke 23,5 Prozent und wäre somit die zweitstärkste Fraktion in der BVV. Der Abstand zum Noch-Spitzenreiter, der mehrfach umbenannten SED, ist auf nur noch 5,5 Prozent zusammen geschrumpft. Einen absoluten Einbruch verzeichnet die SPD um ihren grandios gescheiterten Bundestagkandidaten, der bei der Direktwahl zum Bundestag gerade einmal 14 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Aktuell krebsen die Spezialdemokraten in der Mai-Prognose mit gerade einmal 12 Prozent herum und liegen damit sogar noch hinter der CDU, die immerhin auf 14,5 Prozent Stimmenanteil kommt. Auch die Grünen, denen einige BVV-Verordnete nach der Wahl im September 2016 von der Fahne gegangen sind, würden wieder mit Fraktionsstärke in der BVV vertreten sein. 11 Prozent Stimmenanteil ist gerade in Lichtenberg für sie ein bemerkenswert gutes Ergebnis. Und sogar die FDP wäre aktuell wieder in Fraktionsstärke in der neuen BVV vertreten. Fünf Prozent reichen, um zumindest wieder präsent zu sein.

Besonders bemerkenswert jedoch bleibt das herausragende Ergebnis für die AfD im Bezirk, steht sie doch als einzige wirkliche Oppositionspartei in der BVV einem Konglomerat aus Altparteien gegenüber, die sich trotz aller angeblichen parteipolitischen Zwistigkeiten permanent auf breiter Front in Art der Blockparteien im untergegangenen SED-Regime gegen die AfD positionieren. Besonders deutlich wird diese Verbrüderung stets dann, wenn Beschlussvorlagen der AfD eingebracht werden, die zwar dem Wohl des Bürgers im Bezirk dienen, sie aber von den Altparteien abgelehnt werden, weil sie von der AfD vorgelegt wurden. Das hindert diese Altparteien aber in keiner Weise daran, diese abgelehnte Beschlussvorlage anschließend minimal zu überarbeiten und bei der nächsten oder übernächsten BVV dann als eigenen Vorschlag zur Abstimmung zu unterbreiten. Und siehe da, auf einmal wird der AfD-Vorschlag, den dann wechselweise entweder die Linksaußen oder die Spezialdemokraten als angeblich ureigene Idee vorlegen, in der BVV angenommen.

Die Lichtenberger Bürger aber durchschauen längst diese Taktik der Altparteien und „honorieren“ insbesondere das Agieren der SPD auf ihre ganz eigene Art und Weise: Zwölf Prozent! Das ist eine Bankrotterklärung der Politik dieser Damen und Herren in der BVV Lichtenberg – und zwar auf ganzer Linie.

Die gute, sachgebundene Arbeit der AfD hingegen wird gesehen, erkannt und entsprechend gewertet. Mit einem Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zur Wahl im September 2016 konnte der Rückstand zur mehrfach umbenannten SED in den vergangenen rund 20 Monaten quasi halbiert werden. Hält dieser Trend an, so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis selbst in Lichtenberg, dort wo einst die Stasi beheimatet war und der Atem dieses Regimes mitunter sogar heute noch bei dem einen oder anderen Vertreter jener Partei zu spüren ist, die Linksaußen in Umfragen von der AfD überholt werden.

Nachzulesen sind die Zahlen des Wahltrends hier: https://infogram.com/bvv-trend-bezirke-1hnq41n8ww1k63z